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Um was es geht.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Ihnen in diesem Kapitel berichten von unserem Infor- mationsabend am 27.11.2008, der unter dem Thema Brust- krebsscreening, Vorbeugung, Diagnose und Therapie stand und auch einige Fotos zeigen, die während dieser Veranstaltung entstanden sind.
Es handelt sich um ein wichtiges Thema, das spätestens seit unserer Ver-
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anstaltung auch eine gewisse örtliche Brisanz erfahren hat, sodaß wir Ihnen nun den Inhalt der Vorträge und das Ergebnis der Diskussion vorstellen möchten. Wir möchten Sie dazu anregen, sich aktiv an dem weiteren Fortgang zu beteiligen, insbesondere die Frauen als Hauptbetroffene der neuen Regelung mit den Screeningprogrammen sollten in ihrem eigenen Interesse “das Heft in die Hand nehmen”. Machen Sie den Politikern klar, daß es um mindestens 50% der Wählerstimmen geht - nämlich die der Frauen. Und machen Sie ihnen klar, daß Sie auch in Idar-Oberstein wollen, daß die Mammographien für die Screening-Untersuchungen angefertigt werden dürfen und Sie nicht wegen einer dringend notwendigen, aber auch hier durchführbaren Vorsorgeuntersuchung, die nur wenige Minuten dauert, Tagesreisen durch Rheinland-Pfalz auf sich zu nehmen gedenken!
Um was es also geht, um an die Überschrift anzuknüpfen? Schlicht und ergreifend um Sie, liebe Frauen und um Ihre Angehörigen! Das Thema ist deshalb so wichtig, weil statistisch jede 10. Frau in ihrem Leben von Brustkrebs betroffen sein kann. Da kann man es mit der Vorsorge nicht ernst genug nehmen.
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Thema stößt auf Interesse.
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Daß wir mit dem Themenabend über Mammographie-Screening sowie Diagnose und Therapie einer Brustkrebserkrankung bei der seit Monaten andauernden Verunsicherung der Frauen den Nerv getroffen haben, zeigte uns schon die große Zahl an Anmeldungen. Eigentlich sollte ja auch der Vortragsteil der Veranstaltung in unseren Räumlichkeiten stattfinden. Schließlich sind wir jedoch wegen des erfreulich großen Interesses mit fast 150 Gästen in den Hörsaal des Krankenhauses umgezogen. Mit großem Interesse und zahlreichen Nachfragen verfolgte das Auditorium die Vorträge. Anschließend wechselte die Örtlichkeit: für Imbiß, Schulung zur Selbstuntersuchung der Brust, Diskussion am „runden eckigen Tisch“ im Büro von Dr. Dietz und Gerätevorführung füllte sich hernach unsere Praxis.
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Weil Sie es sich wert sind!
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Unter dem Motto dieses engagierten Vortrages von Frau Dr. Glas zur Vorsorge von Brustkrebs stand auch die Diskussion. Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen und viele andere Damen forderten mit Nachdruck, daß auch in Idar-Oberstein, sozusagen an einem „weißen Fleck“ auf der Landkarte der Screening- Programme, ein Standort eingerichtet wird, an dem diese Vorsorge- Mammographien durchgeführt werden können. Bislang ist es nämlich politischer Wille, daß die Einwohnerinnen des Landkreises Birkenfeld in alle vier Himmelsrichtungen bis hin nach Mainz zu dieser an sich rasch durchführbaren Untersuchung zerstreut werden. „Machen Sie den Politikern Druck!“, so warb auch der Leitende Oberarzt der Gynäkologischen Abteilung im Klinikum, Dr. Stein, um Engagement der betroffenen Frauen, damit eine sinnvolle Vorsorge nach den neuen gesetzlichen Regelungen auch hier durchgeführt werden kann, ohne daß die Frauen Tagesreisen unternehmen müssen.
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Screening und kurative Mammographie in einer Hand, unter einem Dach und in Ihrer Nähe.
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Privatdozent Dr. Dietz zeigte in seinem Vortrag die Dichte von Scree- ning-Standorten in Rheinland- Pfalz und dem Saarland. Deutlich wurde, daß in vielen der Regionen die Vorsorge-Mammographie wohnortnah möglich ist. Wurde im Landkreis Birkenfeld da etwas verschlafen? Müssen daher unsere Frauen, Mütter und Tanten nach Trier, Alzey, Wittlich und Mainz fahren zu Ärzten, die sie nicht kennen und eventuell bei einem positiven Befund in fremden Kliniken behandelt werden? Stapelweise Röntgenbilder müssen im Zweifel hin- und hergeschickt werden, die Frauen sind verunsichert, die dringend notwendigen Vorsorgeuntersuchungen könnten allein aufgrund organisatorischer Erschwernisse in Gefahr kommen.
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Selbst ist die Frau.
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So kam man schließlich auf breiter Front zu der Überzeugung, daß es Zeit wird, sich zu engagieren, damit die Politiker von Stadt und Land und die ärztlichen Standesvertretungen sich darauf einigen, auch in unserer Region die Mammographie zum Screening zu gestatten. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten, aber insbesondere wegen der großen ärztlichen Erfahrung bei vielen tausend Mammographien jährlich bietet sich unsere radiologische Praxis durchaus an, ohne sich aufdrängen zu müssen. Denn zusätzlich besteht eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den am Ort niedergelassenen und den im Krankenhaus tätigen Frauenärzten. Wir alle kennen die Damen, die zu untersuchen sind – und sie kennen auch uns, also eine gute Basis für eine vertrauensvolle und eine Zusammenarbeit zum Wohle der Betroffenen. Wenn politisch nicht gewünscht, wäre die Alternative wenigstens ein “Mammomobil”, also eine fahrbare Untersuchungseinheit, wenngleich dies viel teurer in der Anschaffung wäre.
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Vortragende:
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Dr. Rainer Gros, Chefarzt der Gynäkologie Klinikum Idar-Oberstein Thema: Operative Therapie bei Brust- krebs: Moderne operative Verfahren, Wächterlymphknoten-Biopsie, bruster- haltende Therapie, rekonstruktive Ver- fahren nach Brustkrebs-OP
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Dr. Stefan Stein, Leitender Oberarzt der Gynäkologie Klinikum Idar- Oberstein Thema: Nichtoperative Therapie bei Brustkrebs, Ultraschalluntersuchung der Brust Chemotherapie: Wann und welche? Chancen selbst bei Metastasen, Brustultraschall: harmlose und gefährliche Befunde.
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Dr. Beatrix Glas, Fach- ärztin für Diagnostische Radiologie, Praxis Dr. Dietz & Kollegen Thema: Vorsorge, Screening und kurative Mammographie Wichtige Unterschiede zwi- schen den bisherigen Rege- lungen zur Mammographie und den neuen Screening- Programmen, radiologische Untersuchungsmethoden, eigene Vorsor- gemöglichkeiten
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Priv.-Doz. Dr. Rainer Dietz, Facharzt für Diagnostische Radiologie und Radioonkologie, Praxis Dr. Dietz & Kollegen Thema: Mammographie-Screening Standorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, bildgebende Verfahren
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Dr. Pia Reuther, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Praxis in Idar-Oberstein Thema: Schulung zur Selbstuntersuchung der weiblichen Brust
Ärzte der Praxis Erklärung der Untersuchungsmethoden, Leitung der Diskussion
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Wir danken...
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den Selbsthilfegruppen “Mamma Mia” Oberwörresbach und “Krebserkrankte Frauen in Idar-Oberstein” für die Unterstützung der Veranstaltung, allen Gästen für ihr Interesse, den Vortragenden für ihr Engagement, unseren medizinischen Fachangestellten und medizinischen Assistentinnen für die gute Vorbereitung und Betreuung der Veranstaltung, Frau Edith Fenzl für die Organisation im Hinter- und Vordergrund, Frau Katrin Stilz für die Fotos, dem technischen Team des Klinikum Idar- Oberstein für die Vorbereitung des Hörsaales und allen anderen, die jetzt vergessen wurden.
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